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Einkommensteuerreform 2027: Was Imbissbetreiber jetzt über Minijobs wissen müssen

Nach Informationen von HOGAPAGE hat das Bundeskabinett den Entwurf des Einkommensteuerreformgesetzes auf den Weg gebracht.

aktualisiert 03. September 2026

Einkommensteuerreform 2027: Was Imbissbetreiber jetzt über Minijobs wissen müssen

Steuern, Minijobs und die Bude an der Ecke: Was die Reform 2027 für Imbisse bedeutet

Schon jetzt schlägt der Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA Alarm und spricht von zusätzlichen Belastungen für Gastronomiebetriebe. Besonders im Fokus: die geplanten Änderungen bei der Pauschalsteuer auf Minijobs. Für viele Buden in der Republik ist das ein direkter Treffer in die Kalkulation.

Warum Minijobs in der Imbisskultur kein Randthema sind

Wer ehrlich über deutsche Straßenküche redet, kommt an 450-Euro-Kräften nicht vorbei. Thekenaushilfe samstags, Spülhilfe nach Feierabend, Aushilfe am Wochenende — das ist in unzähligen Familienbetrieben, Würstchenbuden und kleinen Snackbars der Alltag. Wenn sich an der Pauschalsteuer etwas dreht, wandert das direkt in die Lohnabrechnung und damit in den Preis, den die Kundschaft am Tresen zahlt. Die DEHOGA sieht darin eine Schieflage, weil die Mehrkosten nicht durch höhere Margen aufgefangen werden können — der Imbiss lebt von Preisstabilität, nicht von Spielraum nach oben.

Was Betriebe jetzt schon tun können

Noch ist der Entwurf unterwegs, nicht beschlossen. Genau die Phase, in der sich vorbereiten lohnt. Der DEHOGA Nordrhein lädt für den 15. September zum ZukunftsForum 2026 ein und bündelt dort praxisnahe Lösungen zu Digitalisierung, Kassenrecht, KI und Fördermöglichkeiten für die Gastronomie. Für Inhaber kleiner Buden ist das kein Fernsehtipp, sondern ein konkreter Termin, um Antworten auf konkrete Fragen mitzunehmen: Welche digitalen Tools lohnen sich beim Bestellworkflow, welche Fördertöpfe greifen auch für einen Drei-Personen-Imbiss, und wo lässt sich mit smarter Kassentechnik Steuerlast abfedern.

Worauf in den nächsten Wochen zu achten ist

Die Reform ist noch nicht durch — zwischen Kabinettsentwurf und Inkrafttreten liegen parlamentarische Beratungen. Für Imbissbetriebe heißt das: Argumente sammeln, Verbände hören, Kassenbuch im Blick behalten. Wer jetzt weiß, wie viel Prozent seiner Personalkosten auf Minijobs entfallen, kann im Zweifel belastbar argumentieren. Und wer am 15. September die Gelegenheit hat, beim ZukunftsForum vorbeizuschauen, bekommt die Werkzeuge an die Hand, bevor die Reform 2027 Realität wird. Die Bude steht — jetzt geht es darum, sie wetterfest zu halten.

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